![]() Nadejda Polunina Methodikerin im Staatlichen Historischen Museum Mitte: Die Scherenschnittkünstlerin Karin Dickel-Jonasch in Frankfurt Larisa Rudenko Leiterin der Abteilung „Die Kunst der Silhouette“ des Moskauer völkerkundlichen Museums Rechts: Anton Frolov Der Spezialist für Computer und Webdesigner in der Abteilung " Die Kunst der Silhouette " des Moskauer völkerkundlichen Museums
Am 06.11.2006 begann ihre Reise in Vreden.
Sie besuchten Herrn Gebing, der sie freundschaftlich aufnahm und sie durch
das neu eröffnete Scherenschnitt-Museum im alten Rathaus in Vreden
führte.
Ihr nächstes Reiseziel war Heike Kulski-Müller in Berlin. In ihre Vielfältigkeit und Engagement in der Scherenschnittwelt ließen sie sich einführen und wirkten engagiert mit. Götz Drude beeindruckte sie und die Kinder mit seinem Schattenspiel.
|
![]()
Frau Luise Neupert führte vor 24 Jahren Frauen, die von dieser Kunst begeistert waren, in die Technik des Schneidens ein. Sie treffen sich einmal im Monat in der Volkshochschule in Schmölln und unter ihren Händen sind schon große Kunstwerke entstanden. Das Scherenschnitt-Museum im Schloss Lichtenwalde bei Chemnitz war das nächste Ziel. Es ist in wunderschönen Räumen des Schlosses untergebracht und zeigt eine große Vielfalt dieser Kunst. Das Museum ist eine weite Reise wert, das hat auch unser Besuch aus Moskau festgestellt. ![]()
In der Planung dieser Reise durfte das
Germanische Museum in Nürnberg mit seiner großen Scherenschnittsammlung
in der Graphikabteilung, angefangen im 17.Jahrhundert bis in die Neuzeit,
nicht fehlen.
In der Altstadt von Nürnberg liegt
in der Albrecht-Dürer Str.39 der liebenswürdige Laden der Scherenschnittkünstlerin
Karin Dütz. Die Scherenschnittkunst ist hier der Mittelpunkt und wird
durch Ausstellung von historischen und lebenden Künstlern gefördert.
Natürlich durfte ein Besuch in einer
Bratwurstkuchl in Nürnberg nicht fehlen.
In Stuttgart wurden sie von der bekannten
Scherenschnittkünstlerin Ursula Kirchner
|
Herr Ernst Oppliger zeigte uns seine neuesten
Kreationen im Scherenschnitt
und Zeit für ein Fachgespräch
unter Männern war auch noch eingeplant.
Am Spätnachmittag war Aufbruch zu
Hans Glatz, der uns freundlicherweise Unterkunft für 2 Tage gewährte
und uns mit kulinarischen Genüssen verwöhnte. Leider haben uns
die Autobahnen in der Schweiz so irritiert, dass wir dort mit 1 ½
Stunden Verspätung und nach einer halsbrecherischen Fahrt über
einen Pass in Blankenburg eintrafen.
Hans Glatz organisierte uns einen Besuch
in einem zauberhaften Museum in Saana und wir wurden von dem Scherenschnittfreund
Hermann Daenzer durch das Museum, das eigentlich geschlossen hatte, geführt.
Herr Hermann Daenzer bot uns seine Gastfreundschaft
an und wir fachsimpelten über Scherenschnitte und all den schönen
Dingen dieser Welt.
Der Abschied fiel uns schwer, aber die
Vernissage der Schweizerischen Ausstellung in Prangins erwartete uns.
Es war eine wunderbare Präsentation und führte uns durch die Vielfalt des schweizerischen Scherenschnittes. Der Katalog zu dieser Ausstellung ist in der Homepage –scherenschnitt.ch- erhältlich. Dann teilten sich unsere Wege. Wir blieben
noch eine Nacht in der Schweiz und unser Moskauer Besuch fuhr mit dem Zug
nach Frankfurt.
Die Scherenschnittkünstlerin Karin
Dickel-Jonasch bot ihnen Unterkunft für eine Nacht und mit ihren Scherenschnitten
führte sie unseren Besuch in eine Zauberwelt, so dass sie am nächsten
Tag voll von wunderbaren Eindrücken von ihrer Reise nach Moskau zurückfliegen
konnten.
|