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    Besuch aus Moskau

Besuch aus Moskau (06.11. - 16.11.2006)
Links:
Nadejda  Polunina
Methodikerin im Staatlichen Historischen Museum
Mitte: 
Die Scherenschnittkünstlerin Karin Dickel-Jonasch in Frankfurt
Larisa  Rudenko
Leiterin der Abteilung  „Die Kunst der Silhouette“ des Moskauer völkerkundlichen Museums 
Rechts:
Anton Frolov
Der Spezialist für Computer und Webdesigner in der Abteilung " Die Kunst der Silhouette " des Moskauer völkerkundlichen Museums 
 


Am 06.11.2006 begann ihre Reise in Vreden. Sie besuchten Herrn Gebing, der sie freundschaftlich aufnahm und sie durch das neu eröffnete Scherenschnitt-Museum im alten Rathaus in Vreden führte.

In Düsseldorf besuchten die drei Anhänger der Scherenschnittkunst den Schattenspielkünstler Friedrich Raad und ließen sich von dieser Kunst verzaubern.

Ihr nächstes Reiseziel war Heike Kulski-Müller in Berlin. In ihre Vielfältigkeit und Engagement in der Scherenschnittwelt ließen sie sich einführen und wirkten engagiert  mit. Götz Drude beeindruckte sie und die Kinder mit seinem Schattenspiel.

  


 
Herr Erich Kaiß und Frau Christa Weber halfen bei der Planung der Reise zwischen Schmölln und Zürich, darum war die nächste Etappe der Besuch bei Frau Luise Neupert und dem Schloß Lichtenwalde bei Chemnitz.

Frau Luise Neupert führte vor 24 Jahren Frauen, die von dieser Kunst begeistert waren,
in die Technik des Schneidens ein. Sie treffen sich einmal im Monat  in der Volkshochschule in Schmölln und unter ihren Händen sind schon große Kunstwerke entstanden. 
Das Scherenschnitt-Museum im Schloss Lichtenwalde bei Chemnitz war das nächste Ziel. Es ist in wunderschönen Räumen des Schlosses untergebracht und zeigt eine große Vielfalt dieser Kunst. Das Museum ist eine weite Reise wert, das hat auch unser Besuch aus Moskau festgestellt.

In der Planung dieser Reise durfte das Germanische Museum in Nürnberg mit seiner großen Scherenschnittsammlung in der Graphikabteilung, angefangen im 17.Jahrhundert bis in die Neuzeit, nicht fehlen.

In der Altstadt von Nürnberg liegt in der Albrecht-Dürer Str.39 der liebenswürdige Laden der Scherenschnittkünstlerin Karin Dütz. Die Scherenschnittkunst ist hier der Mittelpunkt und wird durch Ausstellung von historischen und lebenden Künstlern gefördert.

Natürlich durfte ein Besuch in einer Bratwurstkuchl in Nürnberg nicht fehlen.

In Stuttgart wurden sie von der bekannten Scherenschnittkünstlerin Ursula Kirchner
herzlich aufgenommen. Ihre Scherenschnitte waren eine große Bereicherung für unseren Besuch aus Russland.


 
Auf dem Hauptbahnhof in Zürich erwartete sie Herr Kaiß und Frau Weber und weiter ging die Fahrt auf der Autobahn Richtung Bern nach Meikirch zu dem Schweizer Künstler Ernst Oppliger.

Herr Ernst Oppliger zeigte uns seine neuesten Kreationen im Scherenschnitt

und Zeit für ein Fachgespräch unter Männern war auch noch eingeplant.

Am Spätnachmittag war Aufbruch zu Hans Glatz, der uns freundlicherweise Unterkunft für 2 Tage gewährte und uns mit kulinarischen Genüssen verwöhnte. Leider haben uns die Autobahnen in der Schweiz so irritiert, dass wir dort mit 1 ½ Stunden Verspätung und nach einer halsbrecherischen Fahrt über einen Pass in Blankenburg eintrafen.

Hans Glatz organisierte uns einen Besuch in einem zauberhaften Museum in Saana und wir wurden von dem Scherenschnittfreund Hermann Daenzer durch das Museum, das eigentlich geschlossen hatte, geführt.

Herr Hermann Daenzer bot uns seine Gastfreundschaft an und wir fachsimpelten über Scherenschnitte und all den schönen Dingen dieser Welt.

Der Abschied fiel uns schwer, aber die Vernissage der Schweizerischen Ausstellung in Prangins erwartete uns.

Es war eine wunderbare Präsentation und führte uns durch die Vielfalt des schweizerischen Scherenschnittes. Der Katalog zu dieser Ausstellung ist in der Homepage –scherenschnitt.ch- erhältlich.

Dann teilten sich unsere Wege. Wir blieben noch eine Nacht in der Schweiz und unser Moskauer Besuch fuhr mit dem Zug nach Frankfurt. 

Die Scherenschnittkünstlerin Karin Dickel-Jonasch bot ihnen Unterkunft für eine Nacht und mit ihren Scherenschnitten führte sie unseren Besuch in eine Zauberwelt, so dass sie am nächsten Tag voll von wunderbaren Eindrücken von ihrer Reise nach Moskau zurückfliegen konnten.